EKvW-Info 06/2017

15. März 2017

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Alte Handys – zu schade zum Wegwerfen

Alte Handys sind wahre Schatzkisten: Viele wertvolle Rohstoffe stecken in einem Gerät, darunter 30 Metalle wie Kupfer, Zinn, Silber, Gold, Coltan – die Liste ist lang. Viele Bestandteile werden unter menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut. Eine Initiative von Kirchen und der Eine-Welt-Arbeit ruft deshalb zum Sammeln alter Handys auf.

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Inhalt

Italiens Protestanten helfen Flüchtlingen

Die Flüchtlingsarbeit der evangelischen Kirchen in Italien ist für Präses Annette Kurschus beispielhaft: »Ihr Einsatz hier geschieht stellvertretend für uns, für Europa«, sagte sie auf Lampedusa zu den Mitarbeiterinnen der Organisation Mediterranean Hope. Auch die humanitären Korridore für Flüchtlinge seien ein zwar kleines, aber wegweisendes Mittel, erklärte die Präses gegenüber italienischen Politikern in Rom. Im Interview mit der Westfalenpost berichtet die Präses von der Reise.

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Hat Luther das Individuum entdeckt?

»Die Reformation ist ein Teil der neuzeitlichen Freiheitsgeschichte«, erklärte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD). Aber wie stark war der Einfluss wirklich? Wie stark hat eine zunächst theologische Auseinandersetzung den Weg bereitet für Freiheit, also auch Religionsfreiheit, und Individualismus? Dass es auf diese Fragen keine eindeutigen Antworten gibt, zeigte die Tagung »Die Entdeckung des Individuums« der Evangelischen Kirche von Westfalen.

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Landeskirche kompakt

Termine

Gütersloh: Projekttag Soziales Lernen

Am 25. März veranstaltet die Regionalstelle Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Gütersloh den Projekttag Soziales Lernen. Dabei geht es um den Umgang mit Konflikten oder schwierigen Situationen. Vor allem Schulkinder brauchen vermehrt soziale Kompetenzen, um mit Herausforderungen in Schule und Alltag umzugehen. Um ihnen diese Fähigkeiten zu vermitteln, gibt es das Konzept des Sozialen Lernens. Einbezogen sind dabei auch Eltern, die die Lebenswelt Schule ihrer Kinder neu wahrnehmen.

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Digitale Souveränität gewinnen

Unter dem Titel »Mehr digitale Souveränität gewinnen« veranstaltet die Evangelische Kirche im Rheinland am 29. März 2017 in Köln eine Tagung zum digitalen Wandel. Es geht um Offene Daten, freie Lizenzen und vor allem um Aspekte digitaler Nachhaltigkeit. Die Tagung wird per Live-Stream übertragen und kann bei Twitter unter dem Hashtag #digitaleSouveraenitaet verfolgt werden.

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Tagung: Professionelles Friedhofsmanagement

Kundennähe, Servicequalität, Personalführung, Qualitätsmanagement – um solche und ähnliche Themen geht es bei der Friedhofstagung der drei evangelischen Landeskirchen in NRW am 6. April in Haus Villigst/Schwerte.

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Material

Buchtipp: »Gotteslehre«

Professor Dr. Matthias Haudel (Uni Münster) hat eine Gotteslehre geschrieben, die einen allgemein verständlichen und tiefgreifenden Einblick in die wichtigsten Grundlagen und Fragen des Glaubens gibt: »Gotteslehre. Die Bedeutung der Trinitätslehre für Theologie, Kirche und Welt«. Die ökumenische und interreligiöse Perspektive wird ebenso berücksichtigt wie der Dialog mit den Naturwissenschaften. So bietet das Buch Hilfestellung für die vielfältigen Herausforderungen in der Praxis vor Ort.

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Fakt oder Fake?

Die EU-Initiative klicksafe.de hat zur aktuellen Debatte um Falschmeldungen im Netz die Broschüre »Fakt oder Fake – Wie man Falschmeldungen im Internet entlarven kann« herausgebracht: Tipps im Umgang mit Fake-News und Anregungen, ein kritisches Bewusstsein gegenüber Informationen aus dem Web zu entwickeln.

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Videoclips zu Mediennutzung und -konsum

Das Medienportal der Evangelischen und Katholischen Medienzentralen bietet unter dem Titel »… und es hat Klick gemacht« elf Videoclips, die auf aktuelle Fragen zu Mediennutzung und Medienkonsum eingehen: Der Medienpädagoge Andreas Büsch vermittelt kompaktes Wissen unter anderem zu Cybermobbing, Jugendmedienschutz, Computerspielen, Identität in Sozialen Netzwerken oder zu Datenschutz in jeweils drei Minuten.

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»Einfach frei«

Mitgliederpost kommt im Juni

Zum Reformationsjubiläum schreibt Präses Annette Kurschus an alle evangelischen Haushalte in Westfalen – insgesamt 1,46 Millionen Briefe. Ursprünglich sollte der Versand im März über die Bühne gehen. Nun kommt die Mitgliederpost Mitte Juni. Die Verschiebung ist notwendig geworden, weil sich beim Ausspielen der Adressdaten gezeigt hat, dass die Zahl der Haushalte erheblich höher ist als ursprünglich angenommen. Das bedeutete eine große Herausforderung, besonders wegen der Finanzierung dieses Großprojektes. Mit vereinten Kräften ist es zum Glück gelungen, alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Der neue Termin, 16. bis 20. Juni, bietet ausreichend Abstand zum vorangehenden Kirchentag (24. bis 28. Mai) und den Sommerferien, die in NRW am 17. Juli beginnen.

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